E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing bedeutet in erster Linie Direktmarketing. Die Abonnenten werden direkt angesprochen. Vorab je nach stand der Analyse die man über seien Zielgruppe durchgeführt hat (Targeting), kann man auch die Abonnenten in spezielle Gruppen untergliedern, um die Ansprache noch persönlicher zu gestalten. Beispielsweise möchten Sie nur Männer ansprechen, die zwischen 20-30 Jahre alt sind.

 

Bestandskunden

Sie können Ihre E-Mails und Newsletter personalisieren, indem Sie beispielsweise, die Geburtsdaten Ihres Kunden aufnehmen und ihm dann gratulieren. GMX schickt beispielsweise diese Art Newslettern seinen Bestandskunden neben der automatischen Zusendung von Informationen zusätzlich seinen Kunden.


Stand-Alone-Mails

Ihr Angebot wird in einer einmaligen Aktion in einen bestehenden E-Mail Verteiler aufgenommen, solche Aktionen werden im Normalfall in eine bestehende Kampagne aufgenommen. Es gibt aber auch Social-Netzwerke, wie beispielsweise Qype deren E-Mail-Marketing zu einem Hauptbestandteil des Unternehmenskonzeptes ausgebaut worden ist. Die Preise richten sich meist nach der Anzahl der Mail-Empfänger und der Kerngruppe für die Werbekampagne. Einige Branchen profitieren maßgeblich vom E-Mail-Marketing bei der Kundenbindung. Beispielsweise StepStone, als Stellensuchender kann man die eigene E-Mail-Adresse hinterlegen und schon erhalten Sie die neuesten Informationen und Stellenausschreibungen, die Sie an ihrer Suchanfrage gestellt haben.

E-Mail-Empfänger

Allem voran geht eine gut gepflegte Datenbank in der Sie alle nötige demografische Daten über Ihre Kunden gesammelt haben. Um so mehr Informationen Sie haben, desto persönlicher können Sie die E-Mails versenden. Bereits bei der Registrierung des Kunden, sollten Sie einen Newsletter anbieten. Da viele Kunden in Deutschland bei der Preisgabe Ihrer Daten sehr vorsichtig geworden sind, können Sie dem Trend entgegenwirken, indem Sie beispielsweise Ihre Website durch den TÜV prüfen lassen und ein Siegel erhalten.

Streuverluste

Minimieren Sie die Streuverluste Ihrer Kunden in dem Sie vorab Ihre Zielgruppe in Gruppen untergliedern und spezielle Angebote mit einer gesonderten persönlichen Ansprache versenden. Beispielsweise wird es Ihnen nichts bringen, wenn Sie Kleider für Damen im Angebot haben und diese auch den männlichen Kunden zusenden.


Planung der E-Mail-Kampagne

Legen Sie ihre Ziele vorab fest. Nachdem Sie Ihr Ziel festgelegt haben, können Sie sich an die Punkte der Umsetzung machen. Stellen Sie sich die Frage, was Sie mit der E-Mail-Kampagne erreichen wollen. Ob Sie nun mehr Klicks, Gewinnspiele oder Angebote erstellen wollen oder den Aufruf auf Ihrer Website um 10% stärken wollen. Auch hier ist die Zielgruppe die Sie ansprechen wollen wichtig, da Sie am Ende der Kampagne aus Ihrer Analyse ersehen können, wo möglicher Optimierungsbedarf von Nöten ist.

Sobald Sie also Ihre Ziele definiert haben, müssen Sie sich auf die Budgetplanung konzentrieren. Dabei sollten Sie auch die inhaltliche, grafisch und technische Konzeption mit aufführen, da diese viel Zeit in Anspruch nehmen wird.

Als Nächstes widmen Sie sich der Kampagnenplanung. Stellen Sie sich die Frage, wie Ihre Kampagne ablaufen soll und ob Sie hierfür einen bestimmten Zeitpunkt gewählt haben. Haben sie genug Vorlaufzeit eingeplant?

Beachten Sie auch die Zeiteinplanung für die Tests. Testen Sie vorab, ob es noch kleinere Fehler gibt, die Sie ausmerzen müssen. Dies ist wichtig, da Sie Ihre E-Mails nicht mehr rückgängig machen können.

Sollten Sie in Erwägung ziehen E-Mail Adressen über ein drittes Unternehmen zu kaufen, sollten Sie vorsichtig sein. Hier finden Sie ein Urteil des Oberlandgerichts in Düsseldorf. Eine Zusammenfassung finden Sie in dem Blog von Martin Schirmbacher.

Timing

Überlegen Sie, wann Sie Ihre E-Mail versenden wollen. Hierfür eignet sich die Mittagspause, Abendstunden und das Wochenende. Sollten Sie bereits einige Mails versendet haben, können Sie aus Ihrer Analyse ablesen, wer wann welche Mail geöffnet hat und welchen Link er genutzt hat. Schauen Sie sich bei Ihrer Analyse also genauestens die Zeiten an und ermitteln Sie einen Durchschnittswert auf dessen Basis Sie die Versendung vornehmen können.

Eine sehr schöne Lösung hat der Spiegel hierfür, bei der Auswahl des Newsletters kann man die Sendezeiten vorab einstellen.

 

Mailing-Formate: HTML und Text

Es gibt zwei Möglichkeiten des Versandes Ihrer E-Mail, in Form von HTML und Text. Bilder und Grafiken in einer E-Mail zu versenden ist gängig, dennoch gibt es einige Branchen, bei denen grafische Darstellungen nicht erwünscht sind. Ein anderes Problem kann natürlich auch sein, dass das Mailing-Programm oder das Mobilgerät keine Grafiken

darstellen kann. Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es ratsam, den Kunden selbst entscheiden zu lassen. Auch hier gilt einen Test vor dem versenden der E-Mails zu machen. Nutzen Sie für den Test gängige Mail-Anbieter wie GMX oder web.de.

 

Versand

Wenn Sie einen Mailversand von mehreren Tausend haben, sollten Sie einen professionellen Anbieter für deren Versendung nutzen, hierfür eigenen sich eCircle und inxmail. Eine größere Auswahl zu guten Konditionen finden Sie unter http://absolit.de/.

Große Anbieter wie GMX haben sehr gute Spamfilter, diese können neben einer Blockierung der Mail auch Textmuster erkennen. Es bestehen auch Blacklists in denen Rechner-IP-Adressen geführt werden. Die Profi-Anbieter haben den klaren Vorteil, dass Sie für ein Whitelisting ihrer Server sorgen.

 

Tracking

Neben den bereit beschriebenen Klickraten und Öffnungsraten spielen auch die Bouncerate eine wichtige Rolle, hierbei stellen Sie fest, wie viele E-Mails nicht beim Kunden angekommen sind.

 

Hard-Bounce rate: Hier werden alle veralteten Mail-Adressen drunter. Ein hoher Wert besagt, dass Sie Ihren Verteiler dringend überarbeiten müssen.

Soft-Bounce rate: Hier fallen alle Mail-Adressen drunter die wegen einer Überfüllung zurückgesendet werden, da die Kunden beispielsweise im Urlaub sind.

 

 

 

Abuse Complaint Rate: Zeigt Ihnen die Rate wie oft Missbrauchsbeschwerden eingereicht worden sind.

Unsubscribe: Zeigt die Rate der Newsletter-Abbestellungen

Rechtliches

Die Kundendaten müssen geschützt werden! Keine fremden Personen dürfen an die Kundendaten. Adressdaten sind eins der sensibelsten Themen. Einige Ausführungen finden Sie bei der Kanzlei Dr. Bahr. Wichtig ist, dass Sie als Newsletter-Anbieter keine unerwünschten E-Mails versenden. Dies stellen Sie sicher, indem Sie ein sogenanntes Double-Opt-In-Verfahren bei der Registrierung einplanen. D.h. der E-Mail Empfänger bestätigt Ihnen das sie mit dem Empfang der E-Mail einverstanden ist. Zusätzlich sollten Sie sich auch über §5 des Telemediengesetzes Informieren. Hier finden Sie die Pflicht der

Führung eines Impressums in Ihrem Newsletter. Die IHK empfiehlt den kostenlosen Web Impressum Assistenten der Digitale Informationssysteme GmbH aus Mannheim.

Vergewissern Sie sich auch ob die rechtlich vorgeschrieben Abmeldemöglichkeit in dem Newsletter enthalten ist.

 

 

 

 

 

 

 

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