Selfpublishing re:publica#12

Selfpublishing, ein heißes Thema in der Welt der eBooks und auch auf der re:publica#12. Autoren, die bereits eine Odyssee an Anfragen bei Verlagshäusern hinter sich gebracht haben und sich mit wiederkehrenden Absagen begnügen müssen, gehen nun den Weg des Selfpublishing.

Elektronische Buch Verlage wie beispielsweise Amazon, Apple oder Google, bieten unerschrockenen Autoren die Möglichkeit ihr Buch in Eigenregie an die Leserschaft zu bringen. Dass dies neben vielen Annehmlichkeiten aber auch viel Arbeit ist, die beim Cover der Titelseite anfängt und beim Klappentext des Buches immer noch nicht aufhört, ist vielen Autoren nicht bewusst. Hierzu äußerten sich Social Media Experten auf der re:publica#12, die unter anderem auch viele Social Networks und Blogs nutzen, um effektiv und ehrlich über einen Mehrwert für den Leser an diesen zu gelangen.

Johnny Haeusler, vielen bekannt als Blogger von der Internetseitewww.spreeblick.comhat bereits einige Erfahrungen als Buchautor „I live by the river! – 15 Geschichten“ und Selfpublisher gemacht. In seinem Vortrag widmet er sich mit Wolfgang Tischler der das www.literaturcafe.de betreibt allen Newcomern, die genug von den Absagen der großen Verlagshäuser haben.

Vom Traum bis zum eigenen Buch sind einige Hürden zu nehmen. Ist das eigene Werk dann bereits zu einem griffbereiten Exemplar ausgewachsen erhalten viele Newcomer immer noch nicht die Chance bei einem Verlag unterzukommen, oftmals werden die Autoren nur belächelt und bei ihren Versuchen ihr Werk dem Wunschverlag vorzustellen nur zur Tür geleitet. Frustrierende Zustände, wenn man bereits viel Energie in seinen Traum investiert hat.

Genau an diesem Punkt bieten Amazon & Co die Möglichkeit über das Selfpublishing die Werke als eBook zu veröffentlichen.

Zwar werden diese Exemplare nicht in der Deutschen Nationalbibliothek geführt aber sie werden meist von den Fans der Social Networks, in denen sich der Autor befindet, gelesen und was noch wichtiger ist auch gekauft. Diese Form der Veröffentlichung ist geprägt von viel Eigeninitiative durch den Autor, bietet aber auch einige Vorteile.

Hat man es einmal geschafft viele Fans zu gewinnen und das Marketing voranzutreiben, wird auch die Aufmerksamkeit durch die Verlagshäuser an einem Unbekannten Autoren größer und die Wahrscheinlichkeit steigt signifikant an, dass ein Titel auch als Printexemplar erscheint. Schließlich kann auch ein Verlag nur das verkaufen, was viele Lesen möchten.

Dem Autor wird gerade auch von Verlagshäusern nahe gelegt, seine Titel vorab selbst zu pushen. Dass auch hier die Social Media Vermarktung ein wichtiger Schritt ist – eventuell auch eine Nische für Agenturen, die junge Autoren bis zu ihrem Bestsellertitel begleiten ist zu hoffen. Mit 5000 Fans lässt es sich nun mal leichter vorsprechen. Tipps und Tricks erhalten ambitionierte Literaten auf der Internetseite www.literaturcafe.de .


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