Pipe Echtzeit-Filesharing über Facebook

Pipe das Berliner Startup bietet in wenigen Wochen, die Facebook App an, mit dieser wird, es den Nutzern ermöglicht Daten mit bis zu 1 Giga Byte Größe in Echtzeit via Peer-to-Peer zu übertragen. Ein zusätzlicher Server entfällt bei der Übertragung der Daten zwischen zwei Nutzern.

Funktioniert wie bei Super Mario.

Es besteht eine visuelle Ähnlichkeit zu Super Mario – wie in dem Nintendo Spiel wird auch in der Pipe-App ein Röhrensystem für den Transfer genutzt – zwar wird nicht Mario durch die Röhre geschickt dafür aber die Daten der Nutzer. Die Applikation funktioniert denkbar einfach, nach der Installation kann man Freunde aus seiner Liste per „drag&drop“ auswählen, danach bestätigt man den Transfer und kann bis zu 1 Giga Byte ohne Probleme verschicken. Das System wird vielen bereits durch Skype oder der dropbox bekannt sein. Skype sowie Pipe greifen bei der Übertragung der Daten auf eine Visualisierung zurück – hierbei wird die Übertragung mittels einer ablaufenden Uhr dargestellt.

Pipe ist pfiffig.

Dadurch, dass kein Server zwischengeschaltete wird, entfallen die Datenschutzbestimmungen für den Berliner Start-up Pipe und seine Nutzer. Die Daten werden von einem Browser zum anderen übertragen. Genutzt wird das Datentransferprotokoll von Adobe (RTMFP) – dieser erlaubt den Aufbau via Peer-to-Peer Verbindungen ohne das ein Server zwischengeschaltet wird. Die einzige Voraussetzung bei der Nutzung von Pipe ist einen Flash Player zu installieren.

Wer jetzt schon Pipe nutzen möchte, kann sich hier registrieren. Nach Bestätigung der E-Mail erhält man ein Passwort zugesendet mit der man die App nutzen kann.