Auf der re:publica #12 gab es zwar bereits im letzten Jahr einige Vorträge zum Thema Crowdsourcing und Crowdfunding. In diesem Jahr wurden die Themengebiete stärker ausgearbeitet.
Crowdsourcing
Der Markt wird derzeit von den Niederländern und Deutschland bestimmt, während die Amerikaner noch in den Kinderschuhen stecken und nur wenige Plattformen vorzuweisen haben, dies mag aber auch damit einhergehen, dass das europäische Wirtschaftsmodell Plattformbetreibern mehr Freiräume bietet als in den USA.
In der Social Media wird Crowdsourcing bereit seit einigen Jahren auf Unternehmensplattformen betrieben, beispielsweise durch Unternehmen wie VW. VW ruft seine Nutzer aktiv über die Crowdsourcing-Seiten auf und verwertet Ideen und Vorschläge bei der Produktgestaltung. Effizient wird hier der Austausch von Kunden und Unternehmen gefördert, was sich meist positiv auf alle beteiligten auswirkt. Beispielsweise führt es zu Produktverbesserungen und gewährleistet dadurch einen Effizienten Wachstum eines Unternehmens bei niedrigen Kostenstrukturen. Dabei wird von Unternehmen Marktforschung betrieben und die eigene Zielgruppe stetig aufgebaut.
Über die Wünsche der Kunden konnten viele Unternehmer bereits ihr Leistungsangebot verbessern, beispielsweise hat Daimler Benz während der re:publica das car2go mit großer Begeisterung der Kunden anbieten können. Zwar wird von Experten wie Christensen “job to be done” angeraten die Meinung von Kunden nicht zu berücksichtigt, da diese an alten Geschäftsmodellen festhalten würden, doch dies ist auf das Crowdsourcing wohl nicht übertragbar, da die Erfolge wie bei Daimler Benz für sich sprechen. Hierbei wurde im Vorfeld bereits mit den Kunden eine neue Geschäftsidee ausgearbeitet, daraus resultierte das car2go.
Wesentlich spannender sind die Crowdfunding Plattformen, allen voran Seedmatch. Die Crowd besteht aus einer Gemeinschaft von Interessierten Investoren – wobei jeder zum Investor werden kann. Hierbei werden Unternehmen mit großem Potenzial unterstützt und finanziert. Einige gute Plattformen stammen aus Deutschland, der Vorreiter auf dem deutschen Markt ist Seedmatch, sie haben ein ausgeklügeltes System, analysieren dynamische Start-ups, bereiten sie auf die Crowd vor, leisten Unterstützungsarbeit und vor allem bieten sie auf ihrer Plattform, die Möglichkeit einen exzellenten Start als Unternehmer mit gesicherter Finanzierung machen zu können.
Crowdfunding, ist aber viel mehr. Es werden zwei Interessengruppen zusammengeführt, dies basiert auf Vertrauen zu den Betreibern der Plattformen, die diesen Dienst anbieten. Seedmatch kann mit fachkundigem Personal glänzen, welches Startups mit der nötigen Diskretion vorab analysiert und erst nach einer Prüfung, der Crowd vorstellt.
Investoren haben hierbei den Vorteil, dass sie auf eine fundierte Dienstleistung zurückgreifen, dies bedeutet, dass das Risiko des Scheiterns eines Start-ups sehr gering ist, so das auch finanzschwächere Investoren ein Unternehmen mitfinanzieren können, ohne ein großes Risiko dabei eingehen zu müssen.
Die Motivation der Unterstützer ist gleichzusetzen mit dem Spirit des Internets – welche aus der Dynamik einer Menge kluger Menschen besteht, die mit Fleiß, Idealismus, Technikbegeisterung usw. tagtäglich ihren Beitrag am wohl aller einbringen. So ist es auch im Fall von Investoren die Crowdfunding- Plattformen aus Idealismus, Zugehörigkeit, Empathie und Neugier nutzen, um Start-ups zu unterstützen.
Projektbezogenes Crowdfunding
Bei Projektbezogenem Crowdfunding wie beispielsweise humanitären Projekten gelten einige zusätzliche Punkte, die seitens der Initiatoren berücksichtigt werden sollten. Diesen sind im Folgendem: Eine gute Projektbeschreibung, die Gestaltung der Projekt-Seite sowie die Begegnung, auf Augenhöhe mit den Investoren dies schließt den sich entwickelnden Fortschritt des Projektes mit ein.
Der gewaltige Vorteil ist, das jedes Projekt bereits seine Zielgruppe selektiert und diese auch effektiv nutzen kann. Im Beispiel von humanitären Projekten bedeutet dies, dass das Planen, Erstellen sowie die Projektbewertung, nicht nur finanziell von der Crowd unterstützt wird, sondern auch maßgeblich von der Crowd mitgestaltet wird.
Bleibt zu hoffen das Crowdsourcing und Crowdfunding von Unternehmern, Investoren und Kunden angenommen und ausgebaut wird, um wirtschaftliche Erfolge und Möglichkeiten mit dynamischen Potenzial und Ideenreichtum auf Dauer für den europäischen Markt auszubauen.

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Quebec on January 24th, 2012Hello,I am a senior poefrssional in the realization of computer systems (more than thirty years in governmental organizations).I realize a Web site to support the sustainable development. This Web site will facilitate the sharing of the knowledge and the resources concerning the environmental protection. This site will have its customers constituted in particular by municipal organisations, which will be maintained in communications. The citizens can themselves subscribe to it and use it to make edition, conservation and broadcast of the information about projects of sustainable development.Obviously, quickly my personnal material resources became insufficient! Consequently, why do not to make people participate in this project ?I thus thought of a continuous process of crowdfunding. However, I would like to give a receipt for tax deduction to the donors. For that purpose, it is necessary would need that my company has the non-profit status and accredited by the government . IT WOULD STILL CAUSE ME EXPENSES!On the other hand, I think that an organisation with existing non-lucrative purpose and accredited by the government, CAN SPONSOR THE REALIZATION OF MY PROJECT!Like that exist in the USA, there is thus in Canada also?I would appreciate a lot that we inform me on this subject, most earlier that possible!Thank you very much,Jean-Roch Masse9
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